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Donnerstag, 6. Januar 2011

Eigentor für Jürgen Klopp – oder für Seat?


Eigentlich läuft alles super für Jürgen Klopp. Dortmund ist Herbstmeister; er selbst ist im Gespräch als Löw-Nachfolger und beim FC Liverpool. Und dann noch ein neuer Werbevertrag. Jetzt fährt Klopp nicht mehr MITSUBISHI, sondern SEAT. Ob diese Markenwahl besonders glaubwürdig ist - für einen Millionen schweren Top-Fußballtrainer - sei einmal dahingestellt.

Klopp unterstützt bei SEAT den Claim- und Positionierungswechsel vom spanischen „auto emotión“ hin zum englischen ENJOY THE GAME. Anscheinend hält SEAT diesen Claim in Deutschland für wirkungsvoller. Bekannte Claim-Studien sprechen zwar dagegen, aber vielleicht wird bei SEAT ja alles anders. Denkbar unauthentisch wirkt allerdings Jürgen Klopp nicht nur bei der Wahl seiner Automarke, sondern auch in dem, was er in dem neuen SEAT-Werbespot zum Besten gibt.

Er läuft völlig aufgewühlt durchs Bild und ruft seinen Spielern und Zuschauern ständig „Enjoy“ entgegen. Zum Schluss antwortet er auf die Frage eines Reporters nach seinem Eindruck vom Spiel: „Hat Spaß gemacht, enjoy!“ Das ist ähnlich realistisch wie Beckenbauers SAT.1-Bekenntnis „Colour your life“. Nur Beckenbauer fährt Mercedes.

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